So war die Vienna Fantasy Gaming & Roleplay Convention 2026
Längst ist es ganz normal geworden, in Fantasy-Welten abzutauchen, ob nun über Brettspiele, Verkleidungen oder Literatur. Umso schöner ist es aber für viele, wenn sie ihr Hobby mit anderen teilen können. Das war auch an diesem Wochenende möglich. Genauer gesagt am 15. März, denn in der Tanzschule Schwebach in Wien fand die Vienna Fantasy Gaming & Roleplay Convention 2026 statt.
Unterstützung gab es in diesem Jahr in Form von Thalia und Siren Games als Sponsoren und Partner. Die Convention versteht sich dabei als Treffpunkt für Menschen, die sich für Brettspiele, Fantasy-Literatur, Pen & Paper, LARP und generell kreative Welten begeistern können. Sie steht dabei in der Tradition der in Wien bekannten Harry-Con. Es gab Lesungen, Live-Rollenspielrunden, viele Brettspiele und auch einen Flohmarkt, auf dem man viele interessante Schätze entdecken konnte. Für die Besucher gab es also einiges zu entdecken. Den Rückblick gibt es hier zum nachlesen.
Darum ging es auf der VFGRC 2026
Gerade bei Brettspielen, Tabletop und Pen & Paper ist der Austausch mit anderen Spielern enorm wichtig. Es macht Spaß, sich über das liebste Hobby auszutauschen, Tipps zu geben und natürlich überhaupt miteinander zu spielen. Die Vienna Fantasy Gaming & Roleplay Convention war die ideale Gelegenheit für viele, um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Die Convention soll ein neuer Treffpunkt für alle werden, die sich irgendwie für Brettspiele, LARP, Fantasy-Literatur, Pen & Paper und mehr interessieren. Am 15. März fand die Convention jetzt zum ersten Mal statt und steht dabei in der Tradition der Harry-Con, die bereits seit 20 Jahren organisiert wird. Am Sonntag ging es in die Tanzschule Schwebach in der Maculangasse.
Das Programm
Wichtig war es den Veranstaltern, dass sich jeder wohlfühlen konnte. Die Einstiegshürde war also gering. Auch wer noch nie mit Tabletop oder Pen & Paper in Berührung gekommen ist, konnte ganz einfach an Demo-Runden teilnehmen, um erst einmal reinzukommen. Die gesamte Convention, die im kleinen Rahmen stattfand, hat Fantasy-Welten und Spielen als großen Hauptnenner, aber unterm Strich gab es ein buntes Programm. Dazu gehörten nicht nur die Spieltische, an denen fleißig gespielt wurde, sondern auch Lesungen, ein Familienprogramm der Gilde der Mutigen, die Aussteller mit Ständen sowie Workshops. Unter anderem konnten Miniaturen bemalt werden, es gab aber auch Lederworkshops, Kalligraphie und es wurde gezeigt, wie man Dinge künstlich altern lassen kann.
Vor allem die Demo-Runden stießen auf reges Interesse. Der Verein Athenaes Siegel aus Wien bot neben einem Infostand zwei Spieltische an, an denen kostenlose Demo-Runden gespielt werden konnten. Hier gab es für die neugierigen Spieler und Einsteiger unter anderem Dungeons & Dragons 5th Edition, Call of Cthulhu, Shadowrun und Das Schwarze Auge (DSA). Außerdem gab es auch einige Runden des Systems DiceTales. Mit dabei war auch der Spieleverein Wolpertinger, der eine ganze Reihe an Tabletop- und Strategiespielen mit dabei hatte. Unter anderem Onepage Rules, Dropzone Commander, A Song of Ice and Fire sowie Infinity. Auch durch die Partner von Siren Games wurde das Spieleangebot ordentlich erweitert. Ferner gab es auch einen Flohmarkt, auf dem man gebrauchte Miniaturen, Brettspiele, Regelwerke finden konnte, aber auch eigene Dinge zum Verkauf anbieten konnte.
Die Sponsoren und Partner
Die Convention konnte sich über starke Partner und Sponsoren freuen, sodass eine Fortführung in der Zukunft wahrscheinlich ist. Mit dabei war Thalia, die große Buch- und Spielwarenkette, die in Deutschland und Österreich mehr als 340 Buchhandlungen betreibt. Der Name geht auf das Thalia Theater aus Hamburg zurück, in dem das Unternehmen aus Hagen 1919 gegründet wurde. Grundsätzlich geht der Name aber auf eine der neun Musen der griechischen Mythologie zurück. Neben Thalia war auch Siren Games mit dabei. Das Nerd- und Gaming-Fachgeschäft bietet Tabletop-Spiele mit vornehmlich Fantasy-Themen an. Außerdem auch Trading Cards. Das Hauptgeschäft ist in Wien zu finden. Man beteiligt sich regelmäßig an Gaming-Conventions.
Von LARP bis Pen & Paper
Wer mit den Spielen und Genres noch nie in Berührung gekommen ist, für den könnte es zu Anfang sehr verwirrend sein. Der Besuch der Vienna Fantasy Gaming & Roleplay Convention kann auf jeden Fall geholfen haben, doch grundsätzlich sind die Unterschiede nicht kompliziert. Brettspiele sind sehr klassisch. Es gibt meist in der ein oder anderen Form Spielbretter und Spielfiguren, außerdem ein festes Regelwerk. In der Komplexität gibt es ein großes Spektrum, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Pen & Paper wählt einen anderen Ansatz. Im Grunde handelt es sich dabei um ein erzähltes Rollenspiel, in dem es einen Spielleiter gibt, der die Geschichte lenkt und auch über die Handlungen wacht, die von den jeweiligen Spielern, die in verschiedene Rollen schlüpfen, ausgeführt werden.
Um ein Live-Rollenspiel handelt es sich bei einem LARP, woher auch der Name stammt (Live Action Role Playing). Allerdings wird hier nicht einfach erzählt, sondern die Spieler schlüpfen tatsächlich in echte Kostüme. Oftmals gibt es ganze Veranstaltungen, bei denen Spieler tagelang in die Rollen abtauchen. Als Überbau kann die Fantasy-Literatur verstanden werden, die mittlerweile enorm umfangreich ist und ganz verschiedene Formen angenommen hat. Durch Phänomene wie Herr der Ringe und Harry Potter sind Fantasy und Phantastik auch über die Nischen hinaus populär geworden, aber natürlich gibt es ein ganz großes Feld an Büchern und Reihen, die man entdecken kann.
Fazit zur Vienna Fantasy Gaming & Roleplay Convention
Die Vienna Fantasy Gaming & Roleplay Convention stand ganz in der Tradition der Harry-Con, die zuvor 20 Jahre stattgefunden hat. Hier konnte man am 15. März gut sehen, wie verbindend Brett- und Rollenspiele, Tabletop und Literatur sein können. Jeder Gast hat seine Vorlieben, aber sie eint die Freude am Spielen und der Fantasy. Die Veranstalter haben dabei großen Wert darauf gelegt, dass sich auch Neuankömmlinge wohlfühlen können, selbst wenn sie bisher nicht viel mit diesen Hobbys zu tun hatten. Das gelang auch, weil man starke Partner wie Thalia und Siren Games mit an Bord hatte. Es gab an diesem Sonntag interessante Programmpunkte, zu denen Lesungen, Workshops und auch ein Flohmarkt gehörten.